Montag, 29.11.2021 12:16 Uhr

Die Freiheit wird uns nicht auf einmal genommen

Verantwortlicher Autor: Roland Schwiderski Deutschland, 05.04.2021, 21:40 Uhr
Presse-Ressort von: Roland Schwiderski Bericht 5031x gelesen
Wie viel Freiheit haben wir noch?
Wie viel Freiheit haben wir noch?  Bild: Pixabay.com/CCO/

Deutschland [ENA] Jeder der heute das angeblich fortschrittliche Weltbild, die freiheitlichen Sitten einer vermeintlich aufgeklärten Gesellschaft, sowie unsere Demokratie kritisch hinterfragt, wird im selben Augenblick als „Verschwörungstheoretiker“ oder „Nazi“ gebrandmarkt. Richtig ist, was die Regierung beschließt,

Ein Lockdown nach dem nächsten, man versetzt die Masse in Angst, in Todesangst. Geschäfte schließen, Geschäfte öffnen zum wiederholten Male, Unsicherheit macht sich breit. Das soziale Leben findet kaum noch statt. Menschen misstrauen einander auf offener Straße. Man macht einen riesen Bogen um jeden der einem entgegenkommt. Alle könnten sie potenzielle Virenträger sein. Maske beim Essen, Maske beim Rauchen, Kontaktadressen hinterlassen. Termine zum Einkaufen, dieser dann mit einem Zeitlimit, man kommt außer Atem. Ausgangssperren, Quarantänemaßnahmen. Man begreift die Welt nicht mehr. Leben wir eigentlich, oder funktionieren nur noch?

Die Regierung will dem fürchterlichen Virus, der die Menschheit dahinrafft, endlich Herr werden. Gott sei Dank, es gibt Impfstoff. Die Menschen sterben. Etwa an dem Impfstoff? Natürlich nicht, das Virus war schneller. Tod und Elend wohin man auch schaut…und hört. Weitere Maßnahmen der Regierung sind notwendig, selbst wenn man dafür Einschränkungen in Kauf nehmen muss. Die Auswirkungen des Virus erfordern harte Gegenmaßnahmen und Beschränkungen für die Bevölkerung. Die Menschen gehorchen, es ist eine schwere Zeit, jedenfalls jetzt sollte man zusammenhalten. Eine „Welle“ folgt der nächsten, der „Zusammenhalt“ wird größer, eine neue „Normalität“ ist geboren. Und wehe demjenigen, der es wagt dies zu hinterfragen….er hat schnell verloren.

Mit immer fadenscheinigeren Argumenten setzt man eine gegen den Bürger gerichtete, perfide Politik durch. Die Methoden, diesen in seinen Grundrechten einzuschränken, werden vom System von Mal zu Mal verfeinert, man lernt zu täuschen und zu tricksen, ja sogar zu lügen. Die Einschränkungen werden größer, gelassen wird es hingenommen. Unsere Grundrechte werden uns schleichend und scheibchenweise genommen. Dabei möchte man nur seine alte Freiheit zurück, und tut alles dafür. Der Friseur darf öffnen….was für eine Erleichterung….bald wird es vorbei sein. Vorfreude keimt auf, doch der nächste Lockdown steht schon bevor.

Mit ständigen Corona-Gipfeln sowie den sogenannten Bund-Länder-Konferenzen impliziert die Kanzlerin Relevanz in der Sache. Die Bekämpfung des Virus hat oberste Priorität, man sieht wie sie und ihre „Fachleute“ sich bemühen, sich ereifern der Sache Herr zu werden. Dafür liebt man sie, die „Mutti“ der Nation. Das die Kanzlerin während ihrer sechzehnjährigen Amtszeit die Lösung von Problemen jedoch durch Nicht-Handeln „herbeigeführt“ hat, spielt dabei keine Rolle. Aussitzen war die Devise. Sie ist keinesfalls die Lösung, sondern selbst das Problem.

Leute wie Drosten, Wieler, Lauterbach und u.v.m. in diesen schweren Zeiten um sich zu haben, erleichtert die Sache sehr. Die Einschränkungen der Grundrechte zeigen zwar bereits negative Auswirkungen, aber schließlich gilt es das Virus unnachgiebig zu bekämpfen, koste es was es wolle. Dies betont Lauterbach ja ständig in diversen TV-Shows, bei denen er Dauergast ist. Das Wort Empathie kommt in seinem Wortschatz nicht vor. Einen schnellen Lockdown forderte er jetzt, die positive Resonanz kam schnell, Merkel reagierte. Soll man den permanent plärrenden Virus-Jäger noch ernst nehmen? Aber diese System-Trompeten vereiteln mittels Lautstärke jeglichen Widerspruch, und das ist gut so. Zumindest war es so geplant.

Globale menschliche Tragödien haben nun Herren Schwab auf den Plan gerufen, sie erinnern sich, derjenige welcher das Weltwirtschaftsforum gegründet hat. Er ist der Meinung, dass die Pandemie die Unzulänglichkeiten der Menschheit erst aufdeckt. Das muss sich bessern. Hier spricht der Philanthrop, es ist an der Zeit das Alte über Bord zu werfen, und sich an neue, umwerfende Dinge heranzuwagen. Wer auf ihn hört, dem wird es nie mehr schlecht gehen,….sagt er mit erhobenem Zeigefinger. Natürlich müssen wir auch dafür Einschränkungen in Kauf nehmen. Aber was tut man nicht alles für ein besseres Leben. Jedenfalls wird die Vor-Corona-Zeit nicht mehr zurückkehren.

Nun sind die Grundrechte weg, wir werden nichts mehr besitzen, aber glücklich sein werden wir alle, so Schwab. Manchmal muss man die Menschheit eben zu einem bestimmten Handeln „überreden“. Eine Pandemie ist eben für alles gut. Aber die Erfahrung zeigt, eine Gruppendynamik kann gewaltig sein, und ein Kollektiv ist mächtig,….und bleibt wahrscheinlich weiterhin ahnungslos. „Unsere Freiheit wird uns nicht auf einmal genommen, sondern scheibchenweise. Dies muss der Bürger verhindern“, so Guido Westerwelle (FDP) 2011 auf einem Parteikongress. Und damit hatte er wohl Recht.

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